Archiv der Kategorie: Braut-Wissen

Bedeutung der Ehe – Braut-Blog

Kommt für Sie eine Hochzeit in Frage oder sehen Sie die Ehe als Relikt an?

Die Zahl der Eheschließungen geht seit einigen Jahrzehnten in Deutschland zurück. Während im Jahr 1976 noch 510.318 Paare in Deutschland (Bundesrepublik und DDR) die Ehe eingingen, waren es im Jahr 2006 nur noch 373.681. Viele Paare binden sich heute ohne Trauschein in einer eheähnlichen Gemeinschaft (umgangssprachlich auch „wilde Ehe“ oder Lebensabschnittspartnerschaft genannt), in der Schweiz als Konkubinat bezeichnet, oder gehen Partnerschaften und Liebesbeziehungen mit geringerer Verbindlichkeit ein. Dies kann teilweise mit dem gesellschaftlichen Wertewandel und der Emanzipation der Frau erklärt werden.

Zum Beispiel sieht die Anthropologin Helen Fisher eine Hauptursache in der zurückgehenden gegenseitigen Abhängigkeit der Partner, durch die bessere Ausbildung und größere ökonomische Selbständigkeit von Frauen verursacht, was Strategien der Fortpflanzung und Familienbildung neu aktiviert, die schon seit der Frühgeschichte der Menschheit bestehen.

Doch verweisen manche Familiensoziologen darauf, dass vor dem 19. Jahrhundert die Lage statistisch ähnlich war und dass die soziale Bedeutung der Ehe deswegen nicht unbedingt gemindert werde.

via Ehe – Wikipedia.

Die Weiterentwicklung der Ehe – Braut-Blog

Interessante SIchtweise… Können Sie dem zustimmen?

Die Monogamie wurde als die kulturell am höchsten stehende Eheform betrachtet. Nach der Logik, die spätere Entwicklung stelle zwangsläufig eine „höhere“ Entwicklungsform dar, müsste der heutzutage angesichts der hohen Scheidungsrate häufige Wechsel von Ehepartnern ebenfalls als „höhere“ Form der Ehe betrachtet werden, im Vergleich zu der früheren Regelform einer lebenslangen Ehe.

via Ehe – Wikipedia.

Heiraten aus Anstand – Braut-Blog

Na zum Glück ist es heute auch okay, einfach nicht aus diesen Gründen zu heiraten!

Bis in die jüngste Neuzeit war das Eingehen einer Ehe für beide Geschlechter auch geboten, da Wohnraum wegen des Kuppeleiverbots nicht gemietet werden konnte und Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe in der Regel als unsittlich und inakzeptabel galt.

via Ehe – Wikipedia.

Ehe im Hinduismus – Braut-Blog

Eine etwas andere Art der Hochzeitsfeier:

Der Hinduismus sieht in der Ehe eine heilige Aufgabe, die religiöse und soziale Verpflichtungen zur Folge hat. Das Paar schließt den ehelichen Bund indem es, durch verknotete Tücher verbunden, siebenmal um das heilige Feuer herumgeht. Während die Mythologie auch die Vielehe kennt, ist heute die Einehe das Ideal. Sie gilt als Samskara, als hinduistisches Sakrament.

via Ehe – Wikipedia.

Ehe im Islam – Braut-Blog

Da sollte man es sich als Mann aber dreimal überlegen, ob man wirklich mehr als eine Frau braucht!

Die Einehe gilt als bevorzugt. Die Heirat mehrerer Personen ist an strenge Bedingungen geknüpft und nur dem Mann erlaubt. So muss jede Ehefrau sowohl einen eigenen Haushalt zur Verfügung gestellt bekommen als auch finanzielle Mittel, über die sie frei verfügen kann. Generell ist der Ehemann verpflichtet, sowohl für die Gleichberechtigung als auch für die Gleichbehandlung all seiner Ehefrauen zu sorgen, was oft sehr schwer ist. Zudem sind Muslime generell verpflichtet, sich an die geltenden Gesetze des Landes, in dem sie leben, zu halten, sofern diese nicht im Widerspruch zu den Grundsätzen des Islams stehen.

via Ehe – Wikipedia.

Brautgabe – Braut-Blog

Gibt es so etwas bei Ihnen?

Brautpreis, Brautgeld oder Brautgabe bezeichnet einen Geldbetrag oder einen Besitz, der anlässlich einer Heirat vom Bräutigam oder seiner Familie an die Eltern der Braut übergeben wird, zumeist an ihren Vater. Die Bezeichnung als Brautgabe wird ethnosoziologisch bevorzugt, weil im Brautpreis die Bedeutung „eine Frau kaufen und verkaufen“ mitschwingt, dies entspricht aber in vielen Kulturen nicht dem Verständnis dieses Brauchs.

via Brautpreis – Wikipedia.

Brautpreis – Braut-Blog

Auch eine interessante Tradition: Der Mann erarbeitet sich die Braut.

In einigen Gesellschaften kann als Ersatz für den Brautpreis der „Wert“ der Frau als „Brautdienst“ abgearbeitet werden (bride service); in anderen Kulturen wird dieser Dienst nicht als Bezahlung verstanden, sondern als Nachweis des Bräutigams, für seine Frau sorgen zu können. Konnte bei den Hoopa- und Yurok-Indianern Nordamerikas ein Bräutigam nur den halben Brautpreis aufbringen, musste er in der Form einer „Halbheirat“ die andere Hälfte bei der Familie der Braut abarbeiten.

via Brautpreis – Wikipedia.